Ihr habt ganz sicher schon vom Intervallfasten gehört.
Das grundlegende Prinzip geht ganz einfach: Leute, stopft euch nicht dauernd unkontrolliert Essen in den Mund!
Der ein oder die andere mag sich noch erinnern - es gab mal feste Essenszeiten früher, zumindest bin ich so aufgewachsen. Und das hatte nicht nur gesundheitliche Vorteile sondern förderte auch das soziale (Familien-) Leben.
Die meiner Meinung heftigste Methode ist das 16 Stunden Intervallfasten. Gestern habe ich eine 62jährige liebe Freundin wiedergesehen, sie sah umwerfend aus, komplett verjüngt. Tja - sie macht Intervallfasten! Und es macht ihr gar nichts aus - die 16 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten.
Ich habs auch mal ne Weile probiert, irgendwie geht´s schon, aber letztlich hab ich irgendwann nur noch auf die Uhr geguckt und gebetet, die 16 Stunden mögen endlich vorbei sein. Oder ich stand nachts vor dem Kühlschrank... so in der Dunkelheit und Stille
war´s, als ob´s nicht gewesen wäre...Nachts konnte ich also oft nicht gut schlafen, weil ich so einen Hunger hatte. Allerdings machen andere da genau die umgekehrte Erfahrung und schlafen viel besser als früher.
Ganz klar - es ist nicht für alle empfehlenswert. Aber grundsätzlich wirkt FASTEN wie ein Reinigungsprozess in unseren Zellen. Zellschäden werden repariert und auch Alterungsprozesse verlangsamen sich.
Man muss sich das so vorstellen: Der Körper muss sich nicht mit Verdauungsprozessen aufhalten sondern hat einfach mehr Zeit für die üblichen Repararturarbeiten. Davon wird er nun weniger abgelenkt. Übrigens: Jede Zigarette, jeder Schluck Alkohol löst ein zusätzliches Reparaturprogramm aus, darum sind diese Gifte so gesundheitsschädlich. Unser Körper befindet sich im ständigen Abwehrprogramm selbst zugeführter Gifte und hat keine Zeit für die alltäglichen Reparaturarbeiten. (Stichwort SIRTUINE)
Ganz klar ist: Weniger essen ist immer besser als mehr! Vor allem im fortgeschrittenen Alter!
Alle mir bekannten berühmten Alternsforscher HUNGERN - machen zumindest das 16-Stunden-Intervallfasten. Essen also nur zwei Mahlzeiten pro Tag.
Es ist wissenschaftlich noch nicht mit repräsentativen Studien belegt, aber Tierversuche oder Studien mit weniger Teilnehmenden deuten auf alle diese positiven Seiten des Fastens hin.
Ab Mittwoch geht die Fastenzeit los! Einfach mal ausprobieren, aber bitte ohne Stress:
Lasst die Zwischemahlzeiten mal weg und alles, was man eigentlich nicht unbedingt braucht so wie Snacks!
Das wär doch was!