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Der Verein Humor Care befasst sich mit...HUMOR! Das mag zuerst einmal ein wenig ungewöhnlich klingen, ist es aber nicht.

Es gibt sogar Weiterbildungen zum oder zur HUMORBERATER:IN. (siehe Foto).

Wie? Humor kann man lernen?

Und sie haben sogar ein eigenes Magazin, für das man mich um ein Interview bat. Geführt hat das Interview die wunderbare Heidi-Magdalena Hirsch, die schon lange für den Verein arbeitet. Leider ist das Interview online nicht zu lesen, sondern aktuell nur als pdf-Datei, so daß ich es hier in diem Blogartikel nicht verlinken kann.

Macht nix.

Mein Vortrag HUMORVOLL ÄLTERWERDEN hat die Runde gemacht, und die Entscheidung, Wissensvermittlung zum Älterwerden mit humorvollen Elementen zu mischen, war absolut richtig. Insofern war ich eine geeignete Kandidaten zum Interview.

Auch in der Pflege wird mehr und mehr HUMOR eingesetzt, und manche mögen sich jetzt die Frage stellen, was es denn da noch zu Lachen gäbe.

Das ist völlig falsch gedacht. Denn Humor hilft uns gerade über schwierige, angespannte Situationen hinweg. 

Humor hat positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, das Immunsystem wird besser, unser Körper, unser Gehirn werden besser mit mehr Sauerstoff versorgt. 300 Muskeln sind in Bewegung, wenn wir herzhaft lachen, 17 davon allein im Gesicht. Das erklärt, warum so mancher Griesgram einen entsprechenden Gesichtsausdruck hat. Hier ein Textabschnitt aus der Webseite des Vereins als Zitat:

"Was bewirkt das Lachen im Körper?

Die Atmung wird stark angeregt, so dass es zu einem beschleunigten Austausch von verbrauchter und sauerstoffangereicherter Luft kommt. Dadurch werden u. a. die Verbrennungsvorgänge im Körper gefördert. Der Herzschlag wird zunächst beschleunigt, um sich bald deutlich zu verlangsamen, so dass der Blutdruck gesenkt wird. Die Skelettmuskulatur entspannt sich. Insgesamt kommt es zu einer besseren Durchblutung der Muskulatur. Stresshormone werden abgebaut und die Verdauungsdrüsen angeregt. Die „körpereigene Polizei" wird alarmiert. So können Blutinhaltsstoffe deutlich vermehrt werden, die die Immunabwehr sicherstellen. Schließlich kommt es zu einer Ausschüttung von schmerzlindernden Hormonen, den sog. Endorphinen, die sich sonst nur selten (z.B. nach langem Joggen) im Blut nachweisen lassen."

Noch mehr Info bekommt ihr unter diesem tollen LINK.

Wer mehr wissen will, besucht die Webseite des Vereins Humor Care. Dort kann man wirklich viel lernen!

Humor ist übrigens Einstellungssache. Es gehört immer ein Perspektivwechsel dazu. Selbstbezogene Menschen, die sich immer selbst in den Mittelpunkt des Universums stellen, haben hier schlechte Karten. Man muss sich schon auch in andere hineinverstzen können, und Situationen aus anderen Perspektiven sehen können.

Verbohrte Naturen tun sich also schwerer, mal herzhaft zu lachen - und zwar über sich selbst!

Schade eigentlich!