Am 18.3. 2026 habe ich im Rahmen der SEGA-Fachtagung "Lebenswertes Altern" einen Vortrag gehalten zum Thema "Einstellung zum eigenen Älterwerden!" Und natürlich gab es noch andere spannende Referenten. Besonders freue ich mich jedes Jahr auf den Vortrag von Dr. Med. Klaus Gebel, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Sulzbach-Rosenberg, und 1. Vorsitzender SEGA e. V. Ausführlich präsentierte er uns die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema DEMENZ. Hier für euch kurz zusammengefasst:
1. Es gibt im Moment kein zugelassenes Medikament zur Vorbeugung von Demenz.
2. Es gibt Medikamente, die bei manchen Patient:innen eine Verzögerung des Ausbruchs der Demenzerkrankung bis zu 32 Monaten bewirken. Diese haben allerdings hohe Nebenwirkungen und sind nur für 10% der Patient:innen geeignet.
3. Primärprävention: Wir alle können mit unserem Lebensstil dafür sorgen, dass wir nicht an Demenz erkranken.
4. Sekundärprävention: Die Biomarker für eine Demenzerkrankung sind zwar positiv, aber wir haben noch keine Symptome. Auch hier können wir einem entsprechenden Lebensstil dafür sorgen, dass sich die Symptome erst später ausprägen.
5. Und das sind belegte modifizierbarer Risikofaktoren, d.h. ihr könnt selber dafür sorgen, euer Demenzrisiko zu senken, durch:
- mehr Bewegung,
- vernünftige Ernährung,
- ausreichend Schlaf,
- soziale Kontakte. Soziale Isolation ist Gift.
- Vermeidung von chronischem Stress,
- nicht Rauchen,
- kein Alkohol, also im vernünftigen Rahmen,
- eine optimische Lebenseinstellung, auch zum Ausbruch der Krankheit und zum Älterwerden.
Risikofaktoren sind ebenfalls Cannabis, Luftverschmutzung, Mikroplastik.
Und das Wichtigste:
Ihr könnt selbst nach einer Demenzerkrankung die Symptome bei Alzheimer verbessern durch die oben genannten Lebensstilfaktoren.
Es liegt wie immer - auch - in eurer Hand: Eigenverantwortung!