Für alle, die sich gefragt haben, wie das so ist, wenn Frauen übers Älterwerden reden, möchte ich heute nach bereits vier Terminen einen kleinen Einblick geben:
1. Die Frauen, die bislang teilgenommen haben, sind zwischen 50 und fast 80 Jahren. Teilnehmen dürfen aber Frauen jedes Alters. Und nein, man muss sein Alter nicht verraten, aber oft ergibt es sich einfach ganz zwanglos. Wir hatten auch schon einmal einmal die Tochter und dann die Mutter als Teilnehmerin. Ist doch super, oder? Die Frauen kennen sich untereinander nicht. Ich kenne - nur manche - von Ihnen privat oder beruflich. Wir sind bislang maximal 15 und auch mal nur 6 Frauen gewesen. Das macht einen regen Austausch möglich!
2. Es sind: berufstätige Frauen - Frauen im Ruhestand bei gleichzeitiger Erwerbstätigkeit - selbständig arbeitende Frauen im höheren Alter, die ihre Arbeit einfach lieben - viele Großmütter - alleinstehende und verheiratete Frauen. Also Frauen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Manche haben Erfahrungen unterschiedlichster Art (Kultur, Bildung, Lebensgestaltung etc) in der Seniorenarbeit.
3. Die Gesprächsatmosphäre ist entspannt und ruhig. Darum ist es möglich, dass man einfach etwas sagen kann, wenn man möchte, und muss nicht darauf warten, von mir das Wort erteilt zu bekommen. Es gibt durchaus auch Denkpausen. Letztlich bringen sich immer alle ein.
4. Niemand muss sich mit Namen, Alter, Beruf oder was auch immer vorstellen. Darauf verzichten wir. Es gibt also keine Vorstellungsrunde, weil ich weiß, dass sich manche dabei unbehaglich fühlen. Aber wer will, erzählt mehr von sich.
5. Ich schlage ein Thema vor, aber jede Dame darf auch etwas vorschlagen, oder mir auch ein Wunschthema vorher zusenden. Oft kommen wir dann von einem Thema zu einem anderen. Wie bleiben nicht zwanghaft an einem Thema kleben.
Das Wichtigste:
Wir geben Einblicke in unsere Gedanken- und Gefühlswelt, öffnen uns also ein Stück, ohne dass es dabei rührselig, klagend, selbstmitleidig wird.
Wir sind auch unterschiedlicher Meinung, teilen also unterschiedliche Erfahrungen und tauschen diese respektvoll aus.
Noch wichtiger aber ist: Wir stellen auch Gemeinsamkeiten fest, und das ist gut so. Dann fühlt man sich nicht so alleine mit so manchen Gedanken/Gefühlen/Erlebnissen bezüglich des Älterwerdens. Das tröstet, verbindet und macht Mut! Und ist oft überraschend!!! "Ach es geht anderen auch so!"
Meine Aufgabe:
Ich gebe den Gesprächen Struktur, greife etwas wieder auf, stelle Bezüge her zwischen verschiedenen Erzählungen, und werfe immer wieder mal auch eine allgemeine Frage in den Raum! Ich versuche also ein klein wenig Fazit zu ziehen, indem ich Zusammenhänge herstelle.
Fazit:
Wir alle nehmen nach den Gespräch etwas mit "nach Hause"!
Hier das Feedback einer Teilnehmerin:
„Ich war beim ersten Online-Abend dabei und für mich war er ein GameChanger. Es vergeht fast keinen Tag, an dem ich seitdem nicht über dieses positive Alters-Selbstbild nachdenke und mich um einen wohlwollenden Blick auf mich und meine Veränderungen bemühe. Ich kann also wirklich sagen, dass Ihre Veranstaltungen gewinnbringend sind und ich nehme sehr gerne an weiteren Talks teil, bin nur leider terminlich heute verhindert. Ich hoffe, die Angebote finden weiterhin statt." (Auf Wunsch anonymisiert.)
Na haben Sie/habt auch ihr Lust, dabei zu sein?
Die nächsten Termine, immer um 19 Uhr:
2.6. Dienstag (Maitermin) Ich bin in der letzten Maiwoche mit Vorträgen unterwegs, darum 2x Juni.
29.6. Montag
29.7. Mittwoch
27.8. Donnerstag
30.9. Mittwoch
Anmeldung per Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Veranstaltung ist werbefrei und ohne Verkaufsabsichten.
Aufzeichnungen sind nicht erlaubt. (Datenschutz!)