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    Willkommen auf meinem BLOG bei älterwerden.net!

    Ich freue mich, daß Sie meinen BLOG besuchen, mit dem ich rund um´s Thema Älterwerden  unterschiedliche, spannende Aspekte aufgreifen möchte. Ich schreibe diesen BLOG seit 15 Jahren persönlich und auch jetzt (Stand 21.9.2026) erstelle ich meine Beiträge ohne CHAT GPT! Und das ist inzwischen eine Seltenheit, denn ich investiere viel Mühe, also Recherche, Gewissenhaftigkeit und Liebe in meine Beiträge!

    Ich möchte Ihnen neue Sichtweisen erschließen, und empfehle Ihnen Bücher, Filme, Projekte und Links, die ich interessant und diskussionswürdig finde. Über den ein oder anderen Tipp von Ihnen würde ich mich natürlich ganz besonders freuen, genauso wie über einen regen Austausch mit Ihnen! Schreiben Sie mir doch einfach, und wenn Sie möchten, veröffentliche ich gerne Ihren Beitrag auf meinem BLOG. Machen Sie mit!

    Herzlichst Ihre Dagmar Wagner

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Wie ich mit 51 Jahren zur DJ "D" wurde!

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​(Nicht nur) in meiner Jugend habe ich so gerne getanzt, auf Parties, in Diskotheken, es waren die 80er Jahre. Ab meinen 30ern verlagerte sich das Tanzvergnügen auf die vielen privaten Parties, die gefeiert wurden. Dabei haben uns nicht selten DJs beschallt, denen unsere Tanzfreude leider egal war. Sie spielten "IHRE" Musik, egal ob jemand dazu tanzte oder nicht, viel zu oft tanzte niemand mehr. Da entschloss ich mich, Musiklisten anzufertigen, bei denen niemand mehr "sitzen bleiben" konnte. In mühevoller Kleinarbeit trug ich die Songs zusammen, überlegte genau, welcher Song zum vorherigen passen würde. So verging ein ganzer Sommer, und ich entschied: Nun kaufe ich mir eine DJ Anlage: eine Basswumme, Lautsprecher, Mischpult, Kopfhörer und DJ Controller. Und natürlich die ganzen Kabel dazu. Während meiner Studienzeit an der Hochschule für Fernsehen und Film in München absolvierte ich eine längere technische Ausbildung, ich brachte also ein grundlegendes Verständnis mit, aber trotzdem - ohne Hilfe ging es nicht. Mein damaliger Webdesigner war gleichzeitig DJ und wurde nun zu meinem 30 Jahre jüngeren COACH. Ohne ihn hätte ich es nie geschafft.

Und schon ging es los - auf Parties für liebe Freunde und Freundinnen legte ich als DJ "D" los. 

Beim ersten Mal stellte ich fest: Was für eine Herausforderung! Von wegen mal eben die Playlists abspielen. Song für Song suchte ich aus, hochkonzentriert spürte ich hin, was zur Stimmung und dem gefüllten Tanzboden passen konnte. Das war echte Schwerstarbeit. Und es war jedes Mal anders. Doch meine Mühen wurden belohnt: Die Leut´ waren begeistert und mir war es eine Riesenfreude, die Leute ausgelassen tanzen zu sehen.

Eine Freundin von mir war Lehrerin an der ehemaligen Schule meines Sohnes, der damals bereits weg zum Studieren war. Sie wollte mit ihrer Freundin in der großen Aula der Schule ihre runden Geburtstage feiern und bat mich darum, als DJ "D" mitzumachen. Der Schuldirektor war ebenfalls eingeladen, und als er mich hinter dem Mischpult sitzen sah, traute er wohl seinen Augen nicht, bis ich ihm schließlich zurief: "Ja, ich bin´s wirklich, die Mutter vom Moritz!" Ein netter Moment.

Ein anderes Mal habe ich mein ganzes Equipment in eine kleine Seilbahn verladen, um dann in einer Berghütte "aufzulegen"!

Nur leider musste ich aufhören - es war mir buchstäblich zu laut! Klar, das hätte ich mir doch vorher denken können. Aber 6 Stunden aufzulegen, manchmal direkt neben der Basswumme sitzend...und je später es wurde, forderten auch die Gäste oft: "Lauter, lauter!" 

Ich bin Sportlerin, ich habe eine gute Konstitution, aber trotzdem spürte ich immer in den folgenden zwei bis drei Tagen, dass mein Herzrhytmus ein wenig durcheinander geraten war. Schlafen ging auch irgendwie nicht so gut, schon gar nicht direkt nach einer Partynacht. Vielleicht lag es an meinen 51 Jahren? Keine Ahnung. 

Und obwohl ich es über alles liebte und alle Gäste auch - ich verabschiedete mich von DJ "D".

Meine Basswumme habe ich bis heute behalten, ich habe es nie übers Herz gebracht, sie wegzugeben. Genauso wie meine Diskokugel, die heute ihren festen Platz in meinem Wohnzimmer hat, und mir immer wieder mal ein Grinsen entlockt.

Der Computer, das Mischpult, der Controller - das ist heute alles natürlich veraltet.

Ich bin dankbar, dass ich es gemacht habe. Mein Sohn fand das super, er hat sich nie "geschämt" für seine DJ Mutter. Auch dafür war ich dankbar.

Ihr habt Träume, die vielleicht nicht zu eurem Alter passen?

Vieles ist möglich, vielleicht nicht immer ALLES, aber A BISSERL WAS GEHT IMMER!

Wie ich mit 51 Jahren zur DJ "D" wurde!
"Meine große Zukunft liegt längst hinter mir!" Man...
 

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