• Willkommen auf meinem BLOG bei älterwerden.net!
    Willkommen auf meinem BLOG bei älterwerden.net!

    Ich freue mich, daß Sie meinen BLOG besuchen, mit dem ich rund um´s Thema Älterwerden sowie zur Biografiearbeit unterschiedliche spannende Aspekte aufgreifen möchte. Mit lebendigen Texten hoffe ich, Ihnen auch neue Sichtweisen erschließen zu können. Außerdem empfehle ich Ihnen Bücher, Filme, Projekte und Links, die ich interessant und diskussionswürdig finde. Über den ein oder anderen Tipp von Ihnen würde ich mich natürlich ganz besonders freuen genauso wie über einen regen und kontroversen Austausch mit Ihnen! Schreiben Sie mir doch einfach, und wenn Sie möchten, veröffentliche ich gerne Ihren Beitrag auf meinem BLOG.

    Machen Sie mit!

    Herzlichst Ihre Dagmar Wagner

"Endlich alt!" - 30minütige Reportage über drei megafitte Senioren

"Endlich alt" ist eine 30minütige Reportage des NDRs, also einer ARD Anstalt, die vom glücklichen Altern dreier Senioren erzählt: zwei Frauen (65-68), ein Mann (71). Wer sich den Film in der Mediathek ansehen mag, der nutze bitte diesen LINK.  dazu. Der Film ist dort bis Februar 2018 zu sehen!Ein 71jähriger Mann geht in den Technoclub zum tanzen, eine 68jährige wird Seniorenmodell und Lebensratgeberin mit eigenem YouTube Kanal und eine 65jährige ist in jedem Verein aktiv, den ihr Ort zu bieten hat! Drei Senior(inn)en, die es krachen lassen!Man muss sich die drei nicht zum Vorbild nehmen, oder sich sogar schlecht fühlen, weil man nicht so aktiv ist - aber es gibt sie eben - diese 10-20% der deutschen Senioren, die "optimal altern"! So nennt das Prof. Hans Werner Wahl in seinem Buch Die neue Psychologie des Alterns! Und es ist absolut okay, über diese eine Reportage zu drehen!Optimal altern - was das nun wieder ist? Hier die Beschreibung von Hans Werner Wahl:

Normales Altern

60-70% der über 60jährigen leben in einem Normal-Modus beim Älterwerden (eine Bezeichnung von Prof. Hans Werner Wahl), das heisst, sie bekommen vieles sehr gut hin, erfahren keine sehr einschneidenden Einbußen in der eigenen Lebensqualität, spüren und anerkennen jedoch, dass sie älter werden.

Krankhaftes Altern

Das betrifft 20% der Älteren sind krank (Herz, Demenz, Krebs). Die Krankheit steht im Lebensmittelpunkt.

Optimales Altern

10-20% der Älteren haben wenig oder keine gesundheitlichen Einbußen. Sie altern erfolgreich, zeigen ein hohes Engagement im Alltag, eine hohe geistige Leistungsfähigkeit, und sind möglichst weitgehend frei von Krankheiten und Funktionseinbußen. Ihre physische Funktionstüchtigkeit, subjektive Lebensqualität ist gegenüber dem Durchschnitt stark erhöht 10-20%: Das bestmögliche Altern bei optimalen Rahmenbedingungen.So nun wissen Sie´s!!!Wie finden Sie den Film? Herzliche Grüße von Ihrer Dagmar Wagner 

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Erna, 107, eine wunderbare Protagonistin aus meinem Kinodokumentarfilm Ü100, hat Abschied genommen


ERNA aus Ü100 sagt im Film: „Sterben? Ich fürchte das nicht!“

Mit 107 Jahren ist Erna nun friedlich eingeschlafen, genau so, wie sie es sich immer gewünscht und auch vorgestellt hat. Im Film ist ein großes rotes Plüschherz zu sehen, das an ihrem Fenster hängt: „Das hat mir jemand hingehängt!“ Doch wer das war - das hat Erna nie erfahren. Das Plüschherz als Symbol der vielen Herzen, die Erna im Privatleben wie auch als Protagonistin in Ü100 zuflogen. Und auch ein Symbol für Ernas eigenes großes liebevolles offenes Herz. Das Wichtigste in ihrem Leben war ihre Familie: eine Tochter, ein Sohn, viele Enkel und Urenkel. Von ihrem Seniorenheim aus verfolgte sie deren Leben und besonders jede Urlaubsreise, damit alle wieder gesund nach Hause kommen. Wenn ich nach einem Besuch bei ihr im Winter bei Schneegestöber in der Dunkelheit wieder zurück nach Hause fuhr, rief Erna später bei mir an: „Sind Sie gut Zuhause angekommen?“Zu wissen, dass Erna beschützend an einen dachte, war eine große Beruhigung und ein großes Geschenk! Erna liebte Engel und war doch selber einer. Und sie konnte bis zu ihrem Lebensende herzhaft Lachen.Ich habe Erna in den letzten fast vier Jahren oft in ihrer Seniorenresidenz besucht und das große Privileg ihrer Anwesenheit genießen dürfen. Manchmal saßen wir auch nur schweigend beieinander. Betrat ich ihre Wohnung, betrat ich eine andere Welt, in der Ruhe und Zufriedenheit aber genauso auch eine große Neugierde und Offenheit zuhause waren. Sie wird mir sehr sehr fehlen.Genauso wie auch ihrer Familie, die sich rührend um Erna kümmerten: Fast täglich besuchte ihr Sohn seine Mutter, die Tochter aus einem entfernter liegenden Ort machte sich oft auf den Weg zu ihr. Für alle, besonders für die Enkel und Urenkel war Erna der feste Fels in der Brandung. Natürlich war die Familie beruhigt, dass Erna so in Frieden gehen durfte, und aber dennoch: der Schmerz ist riesengroß.

Wir denken an Erna, sie wird unvergesslich bleiben mit einem festen Platz in unseren Herzen.

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Ü100 - ein von der Bundesregierung empfohlener Film, um ALTER NEU ZU DENKEN!


Besonders gefreut habe ich mich, als ich meinen Kinodokumentarfilm Ü100 als Empfehlung von der Bundesregierung auf deren Webseite gefunden habe: Ü100 helfe, ALTER NEU ZU DENKEN. Ist doch wirklich toll! Natürlich ist Ü100 nicht der einzige Film:Schauen Sie mal unter diesem LINK.HerzlichstIhre Dagmar Wagner 
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Der Kinodokumentarfilm "Ü100" von Dagmar Wagner wird ab dem 6. April 2017 in den deutschen Kinos zu sehen sein!


Acht Hundertjährige haben den Sprung ins Kino geschafft:Ab 6. April 2017 wird mein Film Ü100 in den deutschen Kinos zu sehen sein!Hier das Filmplakat: Und hier der Link zum Kinotrailer!Am 5. April 2017 feiert Ü100 seine Premiere um 20 Uhr im Münchner Kino RIO FILMPALAST in der Rosenheimer Strasse. Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Frau Emilia Müller hat ihr Kommen angekündigt und wird die Eröffnungsansprache halten! Was für eine Ehre und Freude für mein Team und mich! Es gibt auch Karten für diese Premiere an der Kinokasse zu kaufen!Walter Steffen aus Seeshaupt ist so mutig, den Film ins Kino zu bringen. Der erfolgreiche Dokumentarfilmer und Verleiher finanziert den Kinostart ohne Fördergelder - da ziehe ich meinen Hut. Er ist überzeugt: Ü100 spielt das Geld schon wieder ein!Drücken Sie uns die Daumen - wir und unsere Hundertjährigen können es gebrauchen!Ich freue mich, wenn Sie sich den Film anschauen! Viel viel Spaß dabei! Und schreiben Sie mir bitte, ob er Ihnen gefallen hat!Alles Gute für Sie von Ihrer Dagmar Wagner 
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Das Kochbuch der Hundertjährigen


Hundertjährige rücken immer mehr in den Fokus: hier nun ein Kochbuch mit Rezepten aus den Regionen, in denen es besonders viele Hundertjährige gibt. Diese Gegenden werden auch "blue zones" genannt und sind hinlänglich erforscht! Denn schließlich möchte doch jeder gerne hinter das Geheimnis eines langen Lebens kommen! Die beiden Autoren erkunden dabei die besonderen Ernährungsgewohnheiten in diesen Regionen und stellen die typischen Rezepte von dort zusammen: "Rezepte für ein glückliches, langes Leben" - wie es dabei so schön heisst:

"Der schwedische Wirtschaftsjournalist Ennart befasste sich bereits in seinem Buch „Das Geheimnis des Alterns“ mit den sogenannten Blue Zones. Gemeinsam mit dem schwedischen Fernsehkoch und Autor Ekstedt ist nun eine Kombination aus Wissen und Rezeptideen entstanden. Der Leser lernt die Merkmale der Ernährung in den Blue Zones kennen: Beispielsweise ernähren sich die Menschen dort sehr pflanzenreich. Fleisch wird eher bei besondere Anlässen serviert. Dennoch sind knapp die Hälfte der beschriebenen Rezepte mit Schwein, Rind, Huhn oder Fisch. 

Rezepte von der "Insel der Unsterblichkeit" 

Die Autoren greifen zum Beispiel die Blue Zone „Okinawa“ auf. Diese wird unter chinesischen Seeleuten auch „Insel der Unsterblichkeit“ genannt. Die Bewohner essen Speisen wie Bratreis mit Tofu, Eiern und Regenbogengemüse oder Süßkartoffelnudeln mit Sesam und Wachteln. Die Schweden widmen sich ebenso ihrem Heimatland: Rostbraten mit Topinambur, Apfel und geriebenem Meerrettich oder gerösteter Rosenkohl mit Räucherspeck, Birne und Butterdinkel kommen beispielsweise in Småland auf den Tisch und sollen ebenso ein langes Leben versprechen."Zitat aus www.cafe-future.net  

Das Kochbuch der 100-Jährigen, Niklas Ekstedt und Henrik Ennart, 165 Seiten, Fackelträger Verlag GmbH, ISBN 978-3-7716-4663-9, 20 €.Also ganz ehrlich: Ich kaufe mir das Buch nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! Schreiben Sie mir, falls sie es empfehlenswert finden!Hier der LINK zum Buch!Gutes Gelingen wünscht Ihre Dagmar Wagner 

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Advanced Style - Older&Wiser, das zweite Buch: Ein tolles Geschenk - auch für sich selbst!


Bereits das erste Buch von ARI SETH COHEN aus New York habe ich Ihnen in diesem Blog vorgestellt: Er fotografierte ältere Menschen auf den Strassen New Yorks, die sich durch einen ungewöhnlichen, eigenwilligen Kleidungsstil auszeichnen! Veröffentlich hat er die Fotos zuerst auf seinem BLOG, dann wurde das erste Buch daraus und sogar ein Dokumentarfilm produziert. Eine Erfolgsgeschichte!Nun hat er sich über die Grenzen New Yorks hinausgewagt und in den Metropolen der Welt zum selben Thema fotografiert. Das Resultat ist sein zweiter Band "Advanced Style" Older&Wiser. Ich muss sagen, der zweite Teil ist noch faszinierender. Ich hätte nicht geglaubt, dass das noch möglich ist.Dieses Buch zu durchblättern macht nicht nur eine große Freude, sondern hilft, die eigenen "Beschränktheiten" bezüglich älterer Menschen zu überwinden.Ich verschenke diese Bücher gerne - immer mit großem Erfolg. Und immer noch ist es ein Geheimtipp, kaum jemand kennt diese Bücher, die die Betrachter in eine wunderbare Stimmung versetzen. Gute Laune halt! Und man sollte sich die Zeit nehmen, das Buch mit der oder dem Beschenkten gemeinsam zu durchblättern: mit der Mutter, Großmutter oder mit Menschen, die man professionell betreut. Auch für die Seniorenarbeit sind die Bücher ein prima Tipp! Plötzlich weht ein ganz anderer Wind durch den Raum...Sie denken ich übertreibe?Schauen Sie doch mal ins Buch…dann werden Sie es schon erleben!Im zweiten Band sind mehr Texte zu den Protagonisten im Buch, und zwar leider auf Englisch. Aber es sind nur wenige Seiten, nach wie vor handelt es sich um einen Fotoband!Dies noch als weiterer Tipp zur Sommerlektüre!Sie kennen die Bücher? Schreiben Sie mir doch, wie diese Ihnen gefallen haben!!!HerzlichstIhre Dagmar Wagner
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Leichte Sommerlektüre zum Thema „Älterwerden“: Sissi Perlinger - Ich bleib dann mal jung!


Für alle, die noch nach einem Buch für den Sommerurlaub suchen, hier ein Tipp: „Ich bleib dann mal jung“ von Sissi Perlinger und ihrer Co-Autorin Marion von Schröder ist sicherlich die passende Lektüre, wenn man auch mal schmunzeln möchte. Klar: Sissi Perlinger ist und bleibt Sissi Perlinger. Aber sie bringt durchaus auch wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Älterwerden in ihr Buch, die Sie zwar nur kurz anspricht, aber immerhin. Ob sie die Recherchen dafür selber gemacht hat, wird das Geheimnis der beiden Autorinnen bleiben...

Wirklich erfrischend sind ihre Zitate fremder Autoren zwischendurch:

„Das Alter ist ein Minenfeld, wenn du jemanden siehst, der gut durchkommt, steige in seine Fußstapfen!“ (George Vaillant, Leiter einer der größten Altersstudien).

Ihre Bemühungen, das persönliche Glückspotential aktiv auch im Alter zu erhöhen, mögen manchem Leser an einigen Stellen etwas aufgesetzt klingen. Aber genau das ist es, was sie mit diesem Buch bezweckt und erteilt auch Ratschläge dafür. Hin und wieder war bei mir die Grenze der Belastbarkeit erreicht, was ihre persönlichen Erfahrungen und auch Wiederholungen betrifft. Zum Beispiel betont sie für meinen Geschmack zu oft, das wir unseres eigenen Glückes Schmied sind!

Aber dennoch finde ich, hat sie keinen schlechten Job gemacht. Ihre „esoterische Neigung“ darf man getrost überlesen, auch so manchen Beitrag ihrer alten Freundin Marlene aus Goa. Wer kann sich schon vier Monate Auszeit in Goa gönnen? Aber das ist eigentlich irrelevant. Auch ihr häufiger Hinweis, sich therapeutische Hilfe zu suchen, wurde mir dann doch zuviel. Nichts gegen Therapie, wenn diese nötig ist, aber ihre positiven Erfahrungen damit hat sie mir einfach zu oft betont. Aber egal, denn bald kommt schon wieder das nächste Zitat:

„Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach einfach Limonade...!“

Völlig recht hat sie mit der Betonung darauf, dass wir selbst verantwortlich für unser Leben sind, dass es unsere eigenen Gedanken und Einstellungen sind, wie wir altern werden, und die uns eventuell wirklich „altern“ lassen. Denken wir immerfort, alt zu sein, werden wir es auch! Alter bedeutet eben Weiterentwicklung und auch Vervollkommnung, das kann auch sie nicht oft genug betonen. Da hat sie einfach recht!

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"Ewige Jugend" oder "Ewiger Blödsinn"?

Ich verstehe es nicht, nein, ich verstehe es überhaupt nicht: Die Auszeichnungen für den Kinofilm "Ewige Jugend" von Paolo Sorrentino mit Michael Caine und Harvey Keitel in den Hauptrollen. Der Film wurde als bester Europäischer Film ausgezeichnet, Sorrentino als bester europäischer Regisseur und Michael Caine als bester Hauptdarsteller.

 
Michael Caine wurde beim Europäischen Filmpreis als bester europäischer Hauptdarsteller ausgezeichnet. (Foto: Reuters)

Nach dem Filmstart wurde ich von vielen Seiten gefragt, wie ich den Film denn finden würde. Natürlich weiß mein Umfeld, dass ich mich beruflich mit dem Thema "Alter, Älterwerden und Hochaltrigkeit" hinsichtlich ganz unterschiedlicher Aspekte befasse. Leider hatte ich nur keinerlei Zeit, den Film anzusehen, da ich gerade die Kinoversion von "Ü100" herstellte. Als ich dann zum x-ten Male mit den Worten: "Dagmar, also jetzt wollte ich dich unbedingt fragen, wie du den Film findest!", da entschloss ich mich, an meinem ersten und einzigen freien Abend nach München ins Kino zu fahren. Was dann folgte, ärgerte mich sehr. Worum geht es in dem Film? Zwei ältere oder auch alte Männer treffen sich einmal im Jahr in einem Wellnesshotel mitten in den Schweizer Alpen. Dort erzählen sich die uralten Freunde immer nur die positiven Ereignisse aus ihrem Leben. Natürlich sind auch noch viele andere ältere Urlauber in dem Hotel, die in ihrer "Menge" sehr artifiziell entweder auf dem Weg zum Wellnessbereich, nackt in der Sauna oder im Schwimmbad in Szene gesetzt werden. (Bitte drücken Sie jetzt auf Weiterlesen…)
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Darstellerin aus "Ü100" wird 106 Jahre alt!


Wer meinen Dokumentarfilm "Ü100" gesehen hat, verliebte sich sofort in sie: Erna, der begeisterte Bayern Fan, wurde letzte Woche 106 Jahre alt!Und natürlich habe ich ihr gratuliert. Seit den ersten Dreharbeiten im Dezember 2013 ist Erna vielleicht nicht mehr ganz so schnell mit ihrem Rollator unterwegs, weitere Strecken wird sie jetzt mit dem Fahrstuhl gerollt - weil man einfach Angst hat, dass sie hinfallen und sich dabei verletzen könnte! Aber geistig und seelisch ist Erna weiterhin wunderbar: Einfach toll, wenn man so zufrieden altern kann und darf! Zuerst sang ein Kinderchor, dann gab es kurze Reden und ein tolles Gedicht von einem "Mitbewohner". Nach dem Mittagessen legte Erna eine Ruhepause ein und dann gab es ihre Lieblingstorte im großen Saal, zu der sie alle Mitbewohner eingeladen hatte. Ihre Tochter und ihr Sohn waren mit den Ehepartnern dabei, und zwei Tage später kam dann die ganze riesengroße Familie zusammen! So kann es auch gehen, wenn man älter wird!Ich wünsche Erna, dass sie weiterhin so gesund bleibt!Und Ihnen wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit!!!Herzlichst Ihre Dagmar Wagner Erna an ihrem 106. Geburtstag mit dem Bürgermeister Herr Bernwieser und einem Kinderchor!
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Die Generation 50plus rettet deutsche Kinos!

Meine Überschrift mag vielleicht etwas übertrieben sein - aber die Tatsache, dass immer mehr über 50jährige in deutsche Kinos gehen, mindert den Rückgang der Zahl deutscher Kinobesucher. Hier die aktuellen Ergebnisse aus einer Pressemitteilung der FFA (Filmförderungsanstalt) :"Der Besuchsrückgang insgesamt verteilte sich nicht nur gleichmäßig auf beide Geschlechter, sondern wirkte sich auch gleichmäßig auf die Altersgruppen der 10 bis 49 Jährigen aus – während ältere Besuchergruppen jenseits der 50 erneut häufiger ins Kino gingen.  Das Kinojahr 2014 bestätigt somit den Trend der letzten Jahre: Im Langzeitvergleich 2009 zu 2014 ist die Zahl der 10 bis 19 Jährigen Kinobesucher um 36% und die der 20 bis 29 Jährigen um 33% zurückgegangen. Auch die Altersgruppen der 30 bis 39 Jährigen (-22%) und 40 bis 49 Jährigen (-6%) haben Besucher einbüßen müssen. Im gleichen Zeitraum sind die Altersgruppen ab 50 Jahren immer kinoaffiner geworden: Im Vergleich zu 2009 lösten die 50 bis 59 Jährigen in 2014 knapp ein Drittel (31%) und die Generation über 60 Jahre knapp ein Fünftel (19%) mehr Kinotickets. Diese Altersgruppen stellen somit zwar über ein Viertel (26%) des Gesamtkinobesuchs, können jedoch den Besucherrückgang der jungen Zielgruppen nicht kompensieren."Und was bedeutet das nun: Sie werden demnächst noch mehr Kinofilme direkt zugeschnitten für die Altersgruppe 50plus im deutschen Kinoangebot finden! Freuen Sie sich drauf!Viel Spaß dabei!Schöne Pfingsten wünscht IhnenIhre Dagmar Wagner
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Honig im Kopf - ein Kinofilm über Demenz


Emma Schweiger (Til Schweigers Tochter) spielt die Enkelin des demenzkranken Dieter Hallervorden, beide machen das ziemlich gut!Es hat ein wenig gedauert, bis ich mir den Film anschauen konnte. Aber es war mir wichtig, denn während meiner Vorträge zum Thema „Positive Veränderungen des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr“ erlebe ich ja häufig eine sehr diffuse Angst vor Demenz, nur weil Mann oder Frau ab 50 etwas vergesslicher wird. Darum habe ich mir anhand wissenschaftlicher Literatur seriöse Prognosen zu den zukünftigen Zahlen möglicher Demenzerkrankungen besorgt. Hier für Sie nun die Zahlen aus dem Buch: „Demografie der Demenz“ von Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer et al. von der Universität Rostock. Sie forscht in erster Linie zur Gesundheit älterer Menschen und ist auf Demenz spezialisiert. Und so berechnet man das:

Wie werden die zahlen zukünftiger Demenzkranker eigentlich berechnet?Aktuell leben in Deutschland circa 1,4 Millionen Demenzkranke und das bei einem Anteil von circa 22% über 65jähriger.

Wenn der Anteil der über 65jährigen in Deutschland tatsächlich bis zum Jahr 2050 auf 33% steigt, und diese Älteren in dem gleichen Maße an Demenz erkranken, wie das die Menschen in den letzten Jahrzehnten taten, dann ist mit einer Zahl von 3 Millionen Demenzerkrankungen im Jahr 2050 zu rechnen.

Dieses Horrorszenario wird im Journalismus gerne verwendet, es wird dann einfach von einer Verdopplung gesprochen!Hochaltrig und weiblich 

Das Demenzrisiko nimmt mit zunehmenden Alter zu: Unter den 65-69jährigen erkranken 1-2%, bei den 70-74jährigen sind es 4%, bei den 75-79jährigen etwa 7% und ab dem 80. Lebensalter spielt das Geschlecht eine entscheidende Rolle:

Bei den 80-84jährigen erkranken 11% der Männer aber 16% der Frauen. Bei den 85-89jährigen sind es 18% der Männer aber 21% der Frauen. Und bei den 90-94jährigen sind es 27% der Männer und 36% der Frauen.

Sie sehen: Demenz ist sehr an Hochaltrigkeit und Geschlecht gebunden, hochaltrige Frauen sind besonders betroffen.

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Hape Kerkeling hat über seine Kindheit geschrieben!


Nach seinem Sensationserfolg von 2009 "Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg" hat sich Hape Kerkeling an seine Autobiografie gewagt. Dabei hat er das traumatische Erlebnis    des Selbstmords seiner psychischen kranken Mutter zum Thema gemacht. Wie belastend es für ein Kind ist, mit einer depressiven Mutter aufwachsen zu müssen, darüber hat Hape Kerkeling geschrieben bis hin zu ihrem Tod. Eine Autobiografie, die für Betroffene mit ähnlichen Erfahrungenvielleicht tröstlich sein kann.Als Retter treten immer wieder die Großmütter und Großväter auf, die über ihre persönlichen physischen wie psychischen Grenzen gehen, um dem Enkel Hape Schutz und ein wenig Normalität zu bieten. Wie divers eine große Familie sein kann, wie bereichernd dabei jedes Mitglied wirkt - das ist eine der positiven Aspekte, die Kerkeling in seiner Autobiografie beschreibt. Ich empfinde sein Buch nicht als Nabelschau. Beeindruckt hat mich, wie er auch immer wieder die fröhlichen Seiten seiner Mutter beschreibt, und dass er sie so in Erinnerung behalten wird.Nur den Einstieg fand ich leider weniger gelungen. Als Biografin weiß ich natürlich um das Problem: Womit fange ich an? Aber da gibt es wirklich viele Möglichkeiten, die sich jenseits der Chronologie auftun können. Doch da war Hape Kerkeling leider nicht sehr kreativ. Die ersten drei Kapitel fand ich thematisch unpassend, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Ein "Muß" ist das Werk - finde ich - nicht.Alles Gute wünschtIhre Dagmar Wagner
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Das Salz der Erde - Dokumentarfilm im Kino, den Sie unbedingt sehen sollten!


Das Salz der Erde ist einer der wenigen Filme, der unser Bewusstsein verändern kann. Sie sollten ihn auf keinen Fall verpassen! Kein geringerer als Wim Wenders und Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado haben hier Regie geführt.Ein biografischer Film, der mir den Atem verschlug: Sebastiao Salgado als Grenzgänger inmitten menschlichen Leids und Elend, dem er sich verpflichtet fühlt. Während andere Fotoreporter und Journalisten nach getaner Arbeit an Brennpunkten schnell das Weite suchten, blieb der Künstler und Fotograf, um der Welt zu zeigen, welche Auswirkungen Hunger, Ausbeutung, Krieg und anderes menschliches Leid wirklich haben. Aber auch Tiere und uralte Völkerstämme hat er fotografiert. Seine Frau hat ihn immer dabei von Zuhause aus unterstützt und seine Fotos in die Welt gebracht. 

Ich bin sicher, die meisten von Ihnen kennen seine Fotos, aber diesen Film sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Salgado erzählt auch die Geschichte seines Zusammenbruchs und wie er sich zusammen mit seiner Familie selbst wieder heilen konnte.Salgados Lebensleistung und sein Mut sind mehr als nur beeindruckend!Danke für diesen Film!Viel Spaß im Kino wünscht Ihnen von HerzenIhreDagmar Wagner 

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Dießener Filmtage: "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" am 12.11.2014 um 19:30 Uhr

Am 12.11.2014 wird mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" im KINO AUGUSTINUM DIESSEN" am Ammersee im Rahmen der 7. Diessener Filmtage aufgeführt, die sich dieses Mal ganz dem Genre "Komödien" widmen!Ich werde anwesend sein und stehe hinterher für Fragen und Diskussion gerne zur Verfügung!Ort: Augustinum Diessen, Am Augustinerberg 1, 86911 Diessen am AmmerseeTel. 08807 - 700Uhrzeit: 19:30 UhrEintritt: 7 Euro
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Mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" am 12. November 2014 im Kino des Augustinum Dießen


Am 12.11.2014 läuft im Rahmen der 7. Diessener Filmtage im AUGUSTINUM DIESSEN am Ammersee mein preisgekrönter Kinodokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe"!Dieses Jahr widmen sich die Filmtage ganz dem Genre "Komödien"!Sie ist die Hauptfigur des Films: Die Bäuerin Sophie Geisberger, 72Ich habe mich sehr über diese schöne Einladung gefreut und stehe nach der Aufführung für Fragen und Diskussion gerne zur Verfügung!Adresse:Augustinum Diessen, Am Augustinerberg 1, 86911 Diessen am AmmerseeTel. 08807 - 700 Uhrzeit: 19:30 UhrBis dahin meine besten WünscheDagmar Wagner
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5. Europäisches Filmfestival der Generationen 6.-10. Oktober 2014

Ich finde das eine prima Idee: Nun gibt es auch ein Filmfestival, dass sich mit dem Thema demografischer Wandel und dem Älterwerden befasst - das 5. Europäische Filmfestival der Generationen! Für alle, die sich dafür interessieren, hier der LINK zur Webseite. Leider findet es nur in einigen bundesdeutschen Städten statt, die Spielstätten finden Sie hier.Im Folgenden der Text zu den Zielen und dem Konzept des Filmfestivals zitiert aus der Webseite:"Das Europäische Filmfestival der Generationen entstand 2010 auf gemeinsame Initiative vom Amt für Gesundheit, Frankfurt am Main und dem Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg. Präsentiert werden Filme aus Deutschland und Europa über das Alter und das Älterwerden. Dabei soll ein vielfältiges Altersbild gezeigt werden, bei dem das Altern nicht nur als Verlust und Last gesehen wird, sondern ebenso als aktive und produktive Lebensphase mit Möglichkeiten zu Gewinnen, Selbstgestaltung und Kreativität.

An mehreren Tagen werden tagsüber Filme gezeigt. Im Anschluss finden Publikumsgespräche mit ausgewählten Fachleuten aus Alternsforschung, Seniorenarbeit, kommunalen Einrichtungen oder Filmgästen statt. Auf diese Weise kann ein Bewusstsein über den demografischen Wandel in der Gesellschaft, in der Kommune und über das eigene Altern gefördert werden. Zudem wird der Dialog zwischen den Generationen gestärkt und ältere Menschen bekommen die Möglichkeit zur sozialen und kulturellen Teilhabe.“Also es tut sich etwas bei uns in Deutschland, um ein Bewusstsein für neue Altersbilder zu schaffen. Bravo!Wer in der Nähe der Spielstätten lebt, dem wünsche ich viel Spaß beim Kinobesuch!HerzlichstIhre Dagmar Wagner 

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Advanced Style - ein Buch über modebewusste New Yorker Frauen über 65


Streetphotographie einmal ganz anders: Ari Seth Cohen begann irgendwann, in New York modebewusste Frauen über 65 Jahre auf der Strasse zu fotografieren. Die wunderbaren und mutigen Damen liefen ihm einfach über den Weg, was man sich in einer Metropole wie New York unschwer vorstellen kann. Zuerst veröffentlichte er die beeindruckenden Porträts in seinem BLOG. Schließlich machte ein Verlag ein Buch daraus (Link zu Amazon), und nun gibt es auch bald einen Dokumentarfilm dazu. Hier der Link zum Trailer! Das Foto zum Film!Na wenn das keine Erfolgsstory ist! BRAVO! Inzwischen ist er auch in europäischen Metropolen unterwegs und fotografiert ältere Männer wie Paare dazu! Buchcover von Advanced StyleEin wunderbares Geburtstagsgeschenk für eine Freundin!Viel Spaß damit wünscht Ihnen Ihre Dagmar Wagner
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Bald ist es soweit: Ü100 feiert am 28.7.2014 Premiere!


Kurz zur Erinnerung: Drei Vorstellungen wird es von Ü100 während des fünf seen film festivals geben! Alle Termine sind hier auf dem Plakat aufgeführt! Ü100 ist mein neuer Film, in dem fünf über Hundertjährige über ihre Lebenswirklichkeit sprechen! Ich freue mich auf Ihren Besuch!Einen schönen Sommer wünscht Ihre Dagmar Wagner
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Wir sind die Neuen - Superkomödie - unbedingt ansehen!

Endlich ´mal wieder eine Komödie, die ihren verdient, und für die es sich lohnt, ins Kino zu gehen: "Wir sind die Neuen" läuft ab dem 17.7.2014 im Kino und sorgt für beste Sommerlaune! Obwohl der demographische Wandel auch zu meinen Fachgebieten gehört, verzichte ich auf "kluge" Interpretationen zum Film. Worum geht´s also?Eine WG mit "jungen Studenten" wohnen im selben Haus mit einer WG von "Sechzigjährigen"! Alt prallt auf Jung - naja, diese Formel wäre zu einfach gegriffen. Die jungen Studenten absolvieren pflichtbewusst ihr Pensum während es die Sechzigjährigen krachen lassen und die "Jungen" beim Lernen stören….Lassen Sie sich die wunderbare Gisela Schneeberger und den genauso herrlichen Heiner Lauterbach auf keinen Fall entgehen!Hier die Filmkritik von www.kino.de:"Die junge Studenten-WG lebt ein pflichtbewusstes Leben in Ruhe, Ordnung und Sauberkeit. Die Idylle findet ein jähes Ende, als drei Endfünfziger aus Geldmangel und Nostalgie ihre ehemalige Studenten-WG wieder aufleben lassen - einen Stock über den Jungen. Bald kracht es zwischen den WGs gewaltig: Während die entspannten Oldies nachts Rotwein schlürfen, philosophieren und alten Hits lauschen, müssen die Youngster fürs Examen pauken. Die Generationen zoffen sich und merken nur langsam, dass sie auch voneinander profitieren könnten. Ralf Westhoff betrachtet liebevoll-kritisch die Marotten von Jung und Alt. Bissig-frische Dialoge, bestes Timing und ein brillantes Schauspieler-Ensemble sorgen für Lacher und gute Laune. Turbulent, komisch und feinsinnig, für alle, die "forever young" sind!"Hier der Link zur Webseite für noch mehr Infos!Und hier der Link zum Trailer!Und ich sage nur noch: "Ganz viel Spaß!"Herzlichst Ihre Dagmar Wagner
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Exzellenter Buchtip auch für Laien: „Jung im Kopf“ von Prof. Dr. Martin Korte


Die Gehirnforschung hat betreffend des älteren Gehirns ab dem 50. Lebensjahr viele neue spannende, vor allem Mut machende Erkenntnisse herausgefunden. Die meisten davon stammen aus den USA, wo seit Jahrzehnten weitaus mehr geforscht wird als in Deutschland. Warum diese Ergebnisse nicht auch bei uns ausreichend bekannt gemacht werden, kann ich nicht verstehen. Vielleicht, weil man hier die älteren Mitbürger ab 50 lieber in der Unkenntnis und damit Unsicherheit lässt, damit die Pharmaindustrie mit unserer Angst genügend Geld verdienen kann.  

Die Strukturveränderung des Gehirns ab dem 50. Lebensjahr beschäftigt mich als Thema schon lange, und ich habe dazu nicht nur Martin Korte´s Buch gelesen. Als deutscher Professor für Neurobiologie in Braunschweig beschreibt er in seinem Buch verschiedene Aspekte zur Gehirnforschung. Sein Anliegen liest sich aus der von ihm zitierten Aussage von Paul Baltes: 

„Eine der wichtigen Aufgaben der Zukunft ist es, die Bilder vom Alter optimistischer und differenzierter zu gestalten. Wenn es nämlich keine positiven Bilder vom Alter gibt oder nur im geringen Maße, wenn also der gegenwärtig erreichte Zivilisationsstand das Alter vor allem auf der negativen Seite Soll-Seite verbucht, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit gering, dass positive Alternsprozesse einschließlich neuer Produktivitätsformen im Alter überhaupt entstehen, und zwar unabhängig davon, ob dies prinzipiell anders sein könnte.“

In seinem Buch zeigt Professor Korte die positiven Effekte bezüglich der Leistungsfähigkeit des älteren Gehirns auf. Manchmal geht er gehirnphysiologischen oder biochemischen Dingen mit sehr detaillierten Erklärungen und Abbildungen auf den Grund. Wem dies zuviel wird, kann diese Ausführungen ruhig umgehen. Denn in allererster Linie ist dieses Buch für Laien wunderbar verständlich!

Sollten Sie also auch über die letztlich ganz normalen Auswirkungen unseres nachlassenden Gedächtnisses ab dem 50. Lebensjahr wie: Namen wollen uns nicht einfallen, neu Gelerntes ist schneller wieder vergessen, und auch unsere Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit lassen nach - brauchen Sie keine Angst vor Demenz haben.

Freuen Sie sich lieber darüber, dass unser Gehirn ab 50 Unglaubliches leisten kann und unser Verstand bei Tests in vier von sechs Testbereichen besser abschneidet als es die Gehirne der 25-35jährigen tun.Und auch das sollten Sie bedenken:

„Menschen, die generell positiv über das Altern und ihre Fähigkeiten im Alter denken, leben länger und leisten mehr, als Menschen mit einer negativen Einstellung dazu.“ (Zitat Korte)

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