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Nach fast 50 Jahren den Erste-Hilfe-Kurs wiederholt - viel zu spät - wie ich finde! Danke an Jessy vom DRK Gelnhausen!

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 Manches braucht eben seine Zeit, wie z.B. die Einsicht, den Erste-Hilfe-Kurs mal zu wiederholen. Nach 49 Jahren habe ich es dann endlich geschafft: Gestern also von 9-16:30 bei den ersten wunderbaren 30 Grad am Pfingstsamstag habe ich viel dazugelernt und übrigens mit viel Spaß dabei. Das habe ich unserer Top-Referentin Jessy vom DRK Gelnhausen und einer tollen Truppe zu verdanken. Ich habe ganz unterschiedliche Menschen kennengelernt, vom THW Wächtersbach, außerdem habe ich mit den 15- und 16jährigen jungen Frauen gesprochen, die beide schon seit Kindheitstagen (ab 10 Jahren) bei der Freiwilligen Feuerwehr ihres Heimatortes mitwirken, aus Überzeugung - weil man mit anderen mit einem gemeinsamen Spirit etwas tut - nämlich anderen hilft. Leute - das waren zwei wunderbare junge Frauen! WOW! Übrigens sind 30% bei ihnen im Verein schon Frauen!

Unsere Referentin Jessy war einfach klasse, es wurde nie langweilig, und hier mal ein bisschen Input, was ich so mitgenommen habe:

1. Ich war echt baff, dass wir wirklich lernen MUSSTEN, wie man verunglückten Motorradfahrern hilft, nämlich z.B. den Helm abnehmen. Jessy meinte, das geht jetzt wieder los, bei dem schönen Wetter, man kann die UHR danach stellen. Ich frage mich: Warum wissen das die Motorradfahrer eigentlich nicht, dass Vorsicht besser wäre? Offensichtich nicht. (siehe Foto Übungspuppe).

2. Spannend war auch, wie ich mich verhalten soll, wenn ich aus der Ferne erkenne, dass es einen Unfall gab. Ich meinte, erst mal ganz langsam vorbeifahren und nachschauen aus dem Auto. Denn Achtung: Neuerdings nutzen Betrüger die Hilfsbereitschaft anderer aus, stellen einen Unfall nach, um dann entweder uns oder unser nicht abgeschlossenes Auto auszurauben. Und wichtig auch bei Feuerentwicklung: So furchtbar es klingt - da müsst ihr fern bleiben und ZUSEHEN. Zu helfen würde euch evtl auch das Leben kosten. Schreckliche Vorstellung, da zusehen zu müssen. Kann ich mir gar nicht vorstellen.

3. Ihr habt jemanden aus dem Auto geholfen, die Person mit Verband verarztet oder auch nicht, jedenfalls die Person rennt weg! Ja völlig irre aber wahr: Ihr müsst diese Person laufen lassen, alles andere wäre Freiheitsberaubung! 

4. Ihr steht am Stauende? Dann bitte das Lenkrad ganz nach rechts drehen. Wenn euch von hinten einer drauf fährt, dann werdet ihr nicht nach links, also auf die andere Straßenseite oder Fahrspur geschoben und die anderen fahren weiter auf euch drauf. 

5. Den Puls nie mit den Daumen fühlen, dann spürt ihr nur den eigenen Puls!

6. Das Warndreieick muss innerorts 50 Meter, außerorts 100 Meter und auf der Autobahn 200 Meter entfernt aufgestellt werden.

Das nur mal so zur Info.

Also Augen auf im Pfingstverkehr!

Schöne Tage wünsche ich euch!

Mein Workshop am 31.7.2026 in München: Wie oder wa...
 

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